ÜBER UNS  |  KÜNSTLER  |  MANIPULATION  |  MAIL DE | EN
NO!art homepage VOR  WEITER  INDEX
protest search and find in the NO!art archives

►►► Lurie Art Reference Room Installation +++ Report +++ Kommentar

BORIS LURIE ART REFERENZ RAUM
in der Kunstbibliothek im TEL AVIV MUSEUM

installiert im Mai 2012

Boris Lurie Nameplate
Schild an der Eingangstür

Boris KLurie Art Reference Room at Tel Aviv Museum
Eingang

Boris KLurie Art Reference Room at Tel Aviv Museum
Innenansicht

Boris KLurie Art Reference Room at Tel Aviv Museum
Museumsmitarbeiter

Boris KLurie Art Reference Room at Tel Aviv Museum
Museumsmitarbeiter

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Report von AMIKAM GOLDMAN, Tel Aviv im August 2014:

Ich ging ins Museum, um mit Frau Yaffa Goldfinger zu sprechen - der Leiterin der Tel Aviv Museum of Art Library. Frau Yaffa Goldfinger fragte mich, ob ich wüsste, dass Boris Lurie eine Familie hat. Ich sagte ihr, dass er keine hat, und sie sagte, dass das nicht stimmt - und fing an, über Gertrude Stein zu sprechen . . .

Die Geschichte ist folgende: Vor etwa einem Jahr erhielt das Tel Aviv Museum of Art einen Anruf von Gertrude Stein, in dem sie mitteilte, dass sie dem Museum Geld spenden wolle. Das Museum verband sie mit Frau Yaffa Goldfinger in der Bibliothek, die damals intensiv an dem neuen Standort und der Verlegung der Bibliothek arbeitete. Yaffa und die Museumsmitarbeiter erzählten Gertrude Stein, dass sie die Spende in den "Israeli Art Reference Room" investieren wollen - das ist der Archivraum aller israelischen Künstler seit den 1920er Jahren bis heute, alle diese blauen und gelben Ordner enthalten Material über verschiedene israelische Künstler, Kataloge, Zeitungen, etc. - Gertrude stimmte dieser Idee zu.

Der erste Teil des Plans war die Übergabe und Einrichtung des neuen Raumes - der zweite Teil, an dem sie gerade arbeiten und wofür sie den größten Teil des Geldes brauchen, nämlich das Scannen und Digitalisieren des ganzen Materials.

Gertrude Stein gibt das Geld für dieses ganze Projekt. Frau Yaffa Goldfinger war in New York in Gertrude Steins Wohnung am Central Park. Sie hatte den Eindruck, es mit einer seltsamen Person zu tun zu haben, die ihr von der Boris Lurie Art Foundation erzählte, ihr sagte, dass sie all die Jahre Boris' Geliebte war, auch wenn ihr Mann noch am Leben war und dass sie Boris engste Freundin war, mit anderen Worten, sie war wie eine Familie für ihn [1] - viele Details, die sie nicht erwähnte....

Ich sprach etwa 20 Minuten mit Frau Goldfinger und erzählte ihr einige Details über die Beziehung, die sie hatten, über den Streit um die Stiftung, über Boris' Kunst und Geld, über Ihre NO!art-Website und das mangelnde Vertrauen, das ich in Gertrude habe. Aber die Fakten sind Fakten, und das Tel Aviv Museum of Art bekommt von ihr Geld. Frau Goldfinger wusste nicht, ob das Geld von Gertrude Stein selbst oder von der Stiftung kommt - aber ich bin sicher, sie weiß die Antwort darauf - eine Sache, die sie erwähnte, war, dass die Bibliothek nur wenige Besuche von Gertrudes Leuten hatte, einer von ihnen war dieser Anwalt Dr. Geo Campanovo. Eine weitere Sache, die sie erwähnte, war, dass es ihr schwer fiel, von Gertrude Stein das Schild "Boris Lurie Art Reference Room" zu bekommen, sie musste es dreimal austauschen, bis Gertrude damit zufrieden war.

[1] Kommentar von Dietmar Kirves: Wenn Gertrude Boris' engste Freundin war, warum hat sie zwischen 1966 und 2010 nichts für ihn in der Kunstszene getan? Warum hat sie keine Todesanzeige zu Boris' Ableben gemacht? Warum ist sie nicht bei der Trauerfeier erschienen? Ich erinnere mich, dass sie sehr wütend war über alles, was wir getan haben und auch über unsere Ausstellungen in der Janos Gat Gallery und Clayton Patterson's Gallery.

  zum Seitenanfang

_____________________________________________________________________________________
©  http://manipulation.no-art.info/de/2012-05-04_lurie-raum_tel-aviv.html